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back to the roots
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fotographie
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back to the roots - analog
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28. Februar 2011
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Nachdem es in letzter Zeit etwas ruhiger war auf http://clada.lu, wird es jetzt mal wieder Zeit von meinen letzten spannenden Erfahrungen im Bereich Fotografie zu erzählen.

Heutzutage stellt sich fast jeder der eine digitale Spiegelreflexkamera in den Händen hällt als Fotograf dar. Leider ist dies ein Phänomen das sich in den letzten Jahren immer mehr herauskristallisieren lässt. Die meisten dieser Fotografen haben aber keine Ahnung von der Technik die hinter so einer Kamera steckt geschweige denn wissen was eine Mittelformatkamera oder eine Plattenkamera ist.

Oldschool

Um diesem Phänomen entgegen zu gehen und um mich einer neuen Herausforderung zu stellen, hatte ich mir dieses Jahr vorgenommen ein Konzert mit einer analogen Mittelformatkamera zu fotografieren. Eigentlich passen Konzert und analoge Fotografie nicht wirklich zusammen. Viel zu sehr muss man sich als Fotograf heutzutage auf den Belichtungsmesser in der Spiegelreflex verlassen um brauchbare Ergebnisse zu erhalten. Ich bin zwar schon vor gut einem Jahr auf die Manuelle Belichtung an meiner Canon 7D umgestiegen aber die Technik ist einem dann doch noch immer behilflich um kleine Belichtungskorrekturen vorzunehmen.

Bei einer Mittelformatkamera (Mamyia RB67) so wie ich Sie in Wiltz in Luxemburg benutzt habe ist man auf die Angaben eines externen Belichtungsmessers angewiesen was bei solch schwiergien Lichtsituationen zum Horrorakt wird. Jede Lampe die sich bewegt oder gar die Lichtfarbe ändert benötigt eigentlich eine neue Lichtmessung.

Hier ist mir meine Erfahrung im Konzertgraben zu gute gekommen, so dass ich die Belichtungszeiten erstaunlich gut an die Lichtsituation anpassen konnte.

Eine weitere Komponente die einem das Leben als Analog-Fotografen extrem erschwert ist die Anzahl der Bilder pro Film. Ganzer 10 Fotos konnte ich mit meinem Schwarz / Weiß 3200 ISO lichtempfindlichen Film verschießen. Wenn man dies nun mit der normalen Anzahl an Fotos vergleicht die ein digitaler Konzertfotograf wärend 3 Liedern macht dann ich das minimal, zumal es auch keine Serienbildfunktion gibt.

Geduld ist das A und O

Ein postiver Effekt der Analogfotografie ist auf jedenfall dass man lernt geduldig zu sein udn auf das "perfekte" Bild ohne blind drauf los zu fotografieren. Dies schärft den Blick und man zögert schon mal 1 oder 2 Sekunden bevor man auch tatsächlich abdrückt.

Unten findet Ihr eine kleine Auswahl aus 4 Bildern von dem Konzert von Anthem of the Sun, Inborn und Eternal Tango vor.

Coupe de Luxembourg SemiFinals

Nach meinen wie ich finde guten Ergebnissen bei dem Konzert hat mich der Ehrgeiz wieder gepackt um auch noch mal beim Basketball mit einer Analogen-Mittelformatkamera zu arbeiten. Diesmal im Halbfinale des Pokals in der Coque in Luxemburg.

Schwierig beim Basketball sind vor allem die schlechten Lichtverhältnisse und die Schnelligkeit des Spiels die ein manuelles Scharfstellen fast unmöglich machen.

Auch hier findet Ihr eine kleine Serie aus 4 Bildern vor. Leider kann man bei diesen Farbscans einige Farbstiche noch in den Bildern erkennen.

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Anthem of the Sun | Wiltz
Concert | Wiltz
Inborn | Wiltz
Eternal Tango | Wiltz
T71 - Amicale | Coupe de Luxembourg | Coque
T71 - Amicale | Coupe de Luxembourg | Coque
T71 - Amicale | Coupe de Luxembourg | Coque
T71 - Amicale | Coupe de Luxembourg | Coque
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